Wolfgang Pavel: Software von Windows (XP und 7) zu
Linux (Ubuntu 14.04 und Mint Cinnamon 17)

Eine ganz persönliche Zusammenstellung
Einige für mich unverzichtbare Windows-Programme, für die es leider in Linux keine Version und keinen Ersatz gibt, installierte ich unter Wine.
Zu fragen ist vielleicht, warum ich nicht über Bootmenü oder virtuelle Maschine ein parallel installiertes Windows verwende - die Lizenz habe ich ja:
Zum einen halte ich es für bequemer, solche Programme direkt in der Linux-Umgebung zu verwenden - auch über Links (»Öffnen mit«), Startmenü -, statt umzubooten oder erst eine virtuelle Maschine zu starten.
Zum anderen - ich will mich gar nicht an den mehr oder auch weniger sachlichen Argumentationen »Linux oder Windows« beteiligen: Es ist eine ganz persönliche Entscheidung; ich will einfach kein Windows mehr auf meinen Geräten haben; und die persönliche Freiheit dazu nehme ich mir - solange es noch eine Freiheit im Internet gibt.
Jetzt ist es wirklich Zeit, sich von der Windows-Abhängigkeit zu lösen und die noch mögliche tatsächliche Freiheit bei der Nutzung digitaler Medien mit Linux zu genießen.
Nach mehr als 2 Jahrzehnten anfänglichem Umgang mit Linux und dann - umständehalber - Windows trenne ich mich jetzt komplett von Windows.

In Zeitschriften und Internet gibt es zahlreiche Empfehlungen und Anleitungen für den Umstieg von Windows zu Linux; besonders jetzt allen Windows-XP-Nutzern ans Herz zu legen.
Aber das nur Ausprobieren - evtl. mit einer Live-DVD - genügt nicht wirklich für eine solche Entscheidung.
Gewiss: Surfen, Internet, Textverarbeitung, Bilder und Videos gucken, gehen auf Anhieb. Aber wenn man, wie ich, viele spezielle Windows-Programme aus unterschiedlichen Gebieten in ernsthafter Verwendung hat, muss man sicher gehen, dass man diese Anwendungen nicht verliert.

So habe ich nach einer Linux-Installation erst einmal versucht, alle bei mir bisher unter Windows laufenden Anwendungen - eine nach der anderen - in Linux zum Funktionieren zu bringen. Dafür gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten:
  • Erstens: Das Windows-Programm gibt es direkt vom Hersteller auch als Linux-Version. Das ist die beste Lösung.
    Ich war überrascht, welche Programme dabei sind, von denen ich das überhaupt nicht erwartet hätte, zum Beispiel das schöne Astronomie-Programm Stellarium oder das Layout/Routerprogramm für elektrische Schaltungen Eagle (kostenpflichtig, in eingeschränkter Version frei).
  • Zweitens: Für die Anwendung gibt es ein Linux-Programm mit ungefähr demselben Leistungsumfang wie das entsprechende Windows-Programm. Das Schwierigste hierbei ist meistens die persönliche Umstellung auf andere Bedienung, besonders deutlich in Grafik-Anwendungen.
  • Drittens: Man installiert das Windows-Programm in die in jedem Linux enthaltene Umgebung »Wine«. Das ist eine Notlösung, die meist mit leichten Leistungseinbußen einhergeht; und nicht jedes Windows-Programm macht da ohne Probleme mit. In einigen Fällen habe ich weiter echte Linux-Lösungen gesucht und gefunden.

Um auch anderen bei der Entscheidung zum Wechsel oder beim Wechsel selbst zu helfen, habe ich hier einige meiner Anwendungen aufgelistet, die ich bisher unter Windows nutzte und für die ich jetzt eine Linux-Lösung verwende.
Diese Liste ist sehr persönlich; ich habe meine eigenen Umstellungen angegeben. Ich habe nicht im Stil einer Computer-Zeitschrift oder einer Internet-Software-Seite Software - nach Neuheit, Beliebtheit, Häufigkeit - unter Windows und Linux getestet. Wer diese Liste liest, wird sicher viele Anwendungen sehen, die er/sie nicht braucht, und viele vermissen, die er/sie selbst in Verwendung hat. Aber die Vielfalt dieser Liste kann zeigen, dass es sich lohnt, auf die Suche zu gehen. In meiner bisherigen Windows-(7)-Installation habe ich jetzt nur noch eine einzige benötigte Anwendung, für die ich keine entsprechende Möglichkeit unter Linux hatte – und dafür habe ich inzwischen selbst ein (webbasiertes) Programm geschrieben.

Die Umstellungs-Installationen habe ich weitgehend mit mehreren Linux-Distributionen durchgeführt. Sicher: das Meiste, was Anwendungsprogramme anbelangt, ist in allen Distributionen gleich. Aber es gibt auch Unterschiede, kleine meist; aber der Teufel steckt bekanntlich im Detail.
  • Zuerst hatte ich Ubuntu 14.04 eingerichtet und eine Zeitlang für verschiedene Anwendungen benutzt. Ubuntu zeigte allerdings nach und nach immer mehr von seiner - auch im Internet häufig kritisierten - unangenehmen Seite: Vielleicht bereits durch Windows infiziert scheint Ubuntu mit dem Pakt mit kommerziellem Konsum, sowie mit den zahlenmächtigen Mobilgeräten zu liebäugeln. Das »Dash« - den Windows-8-Kacheln schlecht nachempfunden - gibt, kaum zu konfigurieren, Anwendungen vor (meist nicht die, die ich gerade will). Die dort und anderswo eingemischten Online-Konsum-Angebote kann man zwar abschalten - wenn man weiß, wie.
    Überhaupt stößt man bei eigenen Wünschen schnell an die Grenzen der vorgegebenen Konfigurationsmöglichkeiten. Und ich möchte immer noch, dass der Rechner das tut, was ich will - und ich nicht tun soll, was mir auf unerfindliche Weise gerade mundgerecht, aber unverlangt, aufgetischt wird - einer der Gründe, Windows abzuschaffen.
    Wohl konnte ich das Startmenü nachinstallieren, dessen individuelle Konfiguration ist aber Sisyphos-Arbeit. Auch etliche installierte Komponenten konnte ich durch andere, mir angenehmere, ersetzen - zum Beispiel »Nautilus« durch »Nemo« mit Zweifenstermöglichkeit (in Ubuntu ab 13 abgeschafft), allerdings schlechterer Integration in Ubuntu.
    Aber irgendwann wurde mir dieses Umbau ähnliche Ändern zu viel. Ubuntu ist wohl dafür nicht gedacht.
  • Dann probierte ich es mit Kubuntu. Hier gibt es eine Fülle von allen nur denkbaren Konfigurations- und Wahlmöglichkeiten. Aber das war dann für mich doch zu übertrieben; besonders die zahlreichen »Spielereien« mit Maus und Tastatur irritierten und störten mich mehr als sie nützten. Und alle abzuschalten oder umzukonfiguriern, war mir zuviel Arbeit.
  • Nach einem kurzen Abstecher zu Open Suse
  • landete ich bei Mint 17, und zwar der Cinnamon-Variante; wegen meiner relativ gut ausgestatteten Hardware musste ich keine Einschränkungen befürchten.
    Hier hatte ich ein angenehmes Mittelmaß zwischen den beiden Erstgenannten. Das meiste Installierte entsprach meinen Wünschen oder konnte vernünftig umkonfiguriert werden. Sicher habe ich auch hier die eine oder andere Komponente mit einer anderen ergänzt (zum Beispiel den zu einfachen »Bildbetrachter« Eog oder die magere »Schriftenanzeige«.)
    Auch das eine oder andere Skript ist inzwischen entstanden, zum Beispiel für zeitgesteuerte Anwendungen - aber dafür ist ja Linux da.

Die Liste von Anwendungen hier hatte ich weitgehend bereits in Ubuntu realisiert und dann in Mint wiederholt. Für diese führe ich hier beide Distributionen an, evtl. auch ihre Unterschiede. Neuere Erfahrungen beruhen dann nur auf Mint.
Die meisten in der Liste enthaltenen Erfahrungen dürften ähnlich auch in anderen Linux-Distributionen zu machen sein. Ich denke, Ausprobieren lohnt sich immer.

Software-Tabelle
In Windows verwendet In Ubuntu und Mint installiert
blau: gibt es auch für Windows
rosa: unter Wine installiert
Textbearbeitung
Ikon
Notepad
Ikon
Akelpad
Text-Editor
Text-Editoren gibt es zuhauf. Der originale Windows-Notepad ist einer der schlechtesten.
Als Alternative hatte ich Akelpad verwendet.
Besser als der standardmäßige Gedit gefällt mir Geany; in Ubuntu und Mint als Paket enthalten.
Ikon
Gedit
Ikon
Geany
Ikon
Ms Word
Ikon
Open Office
Office Suite (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, u.a.
Unter Windows hat sich OpenOffice als Alternative zum kostenpflichtigen Microsoft Office mit Word usw. etabliert.
Der Unterschied zwischen OpenOffice und LibreOffice ist gering;
in Ubuntu und Mint ist LibreOffice bereits installiert; OpenOffice als Paket enthalten.
Ikon
Libre Office
Ikon
Open Office
Ikon
Lotus Smart Suite, Amipro
(Windows 98)
Office Suite (Textverarbeitung u.a.)
hatte ich bis unter Windows 98 für "Office"-Zwecke verwendet - Vorgänger »Amipro«.
Mit dem heutigen 64-Bit-Windows so problematisch, dass ich darauf verzichtete; und damit auch auf Hunderte »alter« Dokumente.

Was heißt eigentlich »alt«? Bücher und Bilder aus Papier liefern auch noch ihren Inhalt, wenn sie mehrere hundert Jahre alt sind; bei digitalen Informationen scheint eine Lebensdauer von einem Jahrzehnt kaum noch zu erwarten...
Unter Linux kann das .LWP-Format mit LibreOffice-Writer gelesen werden.
In Wine konnte ich die originale Lotus Smart Suite problemlos installieren und damit wieder nicht nur auf auf LWP-Dokumente, sondern auch auf die älteren .SAM-Dokumente zugreifen.
Ikon
Lotus Smart Suite
Ikon
Adobe
Reader
Ikon
PDFX
Viewer
PDF-Dateien anzeigen
Den »amtlichen« Adobe-Reader halte ich für aufgebläht und unsicher; unter Windows verwendete ich PDFXViewer
Für Linux könnte man nur noch Fremdpakete mit älteren Versionen - in deutsch noch ältere - des Adobe Readers installieren.
Der installierte allgemeine Dokumentenbetrachter Evince erfüllt den Zweck genau so gut;
alternativ gibt es qPDFView in Ubuntu und Mint als Paket enthalten.
Ikon
Evince
Ikon
qPDFView
PDF24-Creator
Virtueller PDF-Drucker
Um den Ausdruck von Programmen, die PDF nicht unterstützen, dennoch als PDF-Dokument zu bekommen, kann man einen virtuellen Drucker installieren. Gibt man diesen als Ziel zum »Drucken« an, erhält man eine PDF-Datei mit dem auszudruckenden Inhalt. Unter Windows verwendete ich hierzu die Freeware PDF24-Creator, unter Ubuntu und Linux ist Cups-PDF als Paket enthalten.
Cups-PDF
Ikon
FineReader
OCR - Texterkennung
Für Texterkennung in Scanvorlagen oder in Bildvorlagen verwendete ich unter Windows das kostenpflichtige FineReader.
In Mint (in Ubuntu nicht getestet) verwende ich YAGF, als Paket enthalten.

Mit der Maschine »cuneiform« erziele ich bessere Ergebnisse in YAGF als mit »tesseract« (in den Einstellungen von YAGF wählbar.).
Für deutschsprachige Rechtschreibprüfung in YAGF muss noch Tesseract-ocr-deu (für tesseract) bzw. aspell-de (für cuneiform) installiert werden (beide als Paket enthalten.
Ikon
YAGF
Ikon
Ghostscript
Interpreter für Postscript
Ghostscript ist in Ubuntu und Mint installiert.
Ikon
Ghostscript
Ikon
Zeichentabelle
Tabelle aller Schriftzeichen zum Kopieren und Einfügen
Die Zeichentabelle ist in Ubuntu und Mint installiert ("gucharmap").
Ikon
Zeichentabelle
Ikon
Nexus Font
Schriften anzeigen und auswählen
Der in Mint installierte Schriftartenbetrachter ist sehr beschränkt.
Ich habe Font-Matrix - in Ubuntu und Mint als Paket enthalten - installiert;
erlaubt auch Ansehen von nicht installierten Schriften in beliebigen Ordnern.
Ikon
FontMatrix
Ikon
HexEditor
Hex-Editor
Dateiinhalte auf binärer Ebene ansehen und bearbeiten. In Ubuntu und Mint ist dafür gHex als Paket enthalten.
Ikon
gHex
Grafik
Ikon
Corel Draw
Publizieren (DTP)
Für "Desktop Publishing", den Bereich zwischen Text- und Bildverarbeitung, hatte ich unter Windows das kostenpflichtige Corel Draw verwendet.
Unter Linux verwende ich LibreOffice Draw (bereits installiert) oder Scribus (als Paket enthalten), wobei mir Scribus angenehmer ist, wenn ich nicht bisherige Corel-Dateien übernehmen will (siehe auch »Bildverarbeitung« weiter unten).
Ikon
LibreOffice Draw
Ikon
Scribus
Ikon
IrfanView
Bildbetrachter
Für Bildbetrachtung mit einigen Bearbeitungsmöglichkeiten ist IrfanView für Windows der unübertroffene Favorit; leider gibt es davon keine Linux-Version. (Läuft aber unter Wine, wie in www.linuxmintusers.de/index.php?action=wiki;page=IrfanView_(WINE) ausführlich beschrieben ist; ich selbst habe dies (noch) nicht getestet.)
In Ubuntu und Mint genügt für reines Betrachten der standardmäßig enthaltene, sehr einfache, Eog-Bildbetrachter.
Mehr Komfort und Bearbeitungsmöglichkeiten bietet gThumb, oder auch Geeqie.
gThumb ist in Mint installiert, in Ubuntu als Paket enthalten; Geequie ist in beiden als Paket enthalten.
Dem Windows-Klassiker IrfanView am nächsten kommt Fotoxx. Das ist zwar als Paket enthalten; bei mir stürzte aber die dortige Version immer wieder ab. Deshalb fügte ich das ppa:dhor/myway in die Paketquellen ein und aktualisierte Fotoxx auf die letzte Version; damit geht es einwandfrei.
Ikon
Eog
Ikon
gThumb
Ikon
Geeqie
Ikon
Fotoxx
Ikon
XnView
Bildverwaltung
Es können Bildeigenschaften, wie Bildgröße, Auflösung, Metadaten, usw. bearbeitet werden. Besonders wertvoll ist die Möglichkeit, viele Bilder in Stapelverarbeitung nach denselben Kriterien zu bearbeiten.
Das Programm gibt es für Windows als XnView.exe und - in erweiterter, verbesserter Form - als XnViewMP plattformunabhängig.
Für das Konventieren sehr vieler Bildformate - auch für viele Bilder in Stapelbearbeitung - gibt es XnConvert.
Für Ubuntu und Mint sind beide als Deb-Pakete zu bekommen von http://www.xnview.com/de/xnviewmp/
Aber auch mit dem schon oben erwähnten gThumb kann man etliche Eigenschaften einzelner Bilder bearbeiten, auch mehrerer Bilder über Markieren im »Browser« (siehe auch »Metadaten« weiter unten).
Ikon
XnViewMP
Ikon
XnConvert
Ikon
gThumb
Ikon
Corel
Ikon
Photoshop
Bildverarbeitung.
Gimp ist eine voll gültige Alternative zu der (kostenpflichtigen) Corel-Suite (oder Photo-Shop, was ich selbst nicht verwendete).
Für die - in Corel-Draw enthaltene - Bearbeitung von Vektorgrafiken nimmt man in Linux besser Inkscape.
Gimp und Inkscape sind in Ubuntu und Mint als Pakete enthalten.
Corel-Draw-Dateien (CDR-Format) sind nur bedingt mit Inkscape, LibreOffice-Draw und XNConvert zu verwenden; Corel-PhotoPaint-Dateien (CPT-Format) noch weniger. Deshalb installierte ich auch noch aus der Corel Suite die Teile Corel Draw und Corel PhotoPaint unter Wine. Allerdings gelang mir das nur bis zur Version 11; mit 14 und 15 (von Corel plakativ »X4« und »X5« genannt) gelang es mir nicht.
Zu einigen Experimenten mit dem CDR-Format: Mehr...

Corel hat in schlechter alter Windows-Art (siehe z.B. MS-Word) alle naslang sein Dateiformat geändert - nur der Name CDR ist immer geblieben.
Ich habe nicht Dateien aus allen Corel-Versionen; aber einige habe ich ausprobiert:
CDR- (und CMX-) Dateien aus Corel6 bis Corel9 konnte ich mit Inkscape und XNConvert, nicht aber mit LibreOffice-Draw, verwenden;
CDR-Dateien aus Corel11X1«) konnte ich mit Inkscape und LibreOffice-Draw, nicht aber mit XNConvert, verwenden;
CDR-Dateien aus Corel14X4«) konnte ich nur mit LibreOffice-Draw verwenden;
CDR- (und CMX-) Dateien aus Corel15X5«) konnte ich mit Inkscape und LibreOffice-Draw verwenden.
Ich habe aber nur einige Dateien jeweils ausprobiert. Je nach Einstellungen in dem jeweiligen Corel könnte es noch andere Erlebnisse (kein Druckfehler) geben.
Wie schon gesagt, habe ich für den Notfall Corel11 unter Wine; inzwischen habe ich alle CDR-Dateien, die ich mit 14 und 15 gemacht hatte, auf Corel-Version 11 zurück konvertiert - mit einem noch unter meinem Rest-Windows laufenden Corel X5.
Ikon
Gimp
Ikon
Inkscape
Ikon
Corel (11)
Ikon
ShiftN
Stürzende Linien in Bildern korrigieren
ShiftN, zu bekommen bei http://www.shiftn.de, kann unter Wine installiert werden.
Hugin ist eigentlich für die Erstellung von Panorama-Bildern gedacht; man kann damit aber auch einzelne Bilder perspektivisch verändern. Die große Vielfalt an Möglichkeiten bedingt allerdings eine aufwändige Bedienung.

Um mit Hugin stürzende Linien zu korrigieren:
  • Zunächst lade man das (eine) Bild mit dem Knopf »1. Bilder laden ...« links oben unter dem Fenstermenü »Assistent«;
    Der »Objekttyp« sollte auf »Geradlinig (Rectilinear)« stehen; wenn nicht, mit der Aufklappliste ändern;
  • Menü »Ansicht - Panorama-Editor« (Man kann auch »Benutzeroberfläche - Fortgeschrittene« wählen, dann hat man immer gleich den Panorama-Editor);
  • Im Panorama-Editor weiter:
    • Menü »Bilder« das geladene Bild erscheint dann auch hier (evtl. erst in der Liste markieren);
      hier wollte ich gern »Kontrollpunkte erstellen« benutzen, der aber bei mir nichts bringt; deshalb:
    • Menü »Kontrollpunkte«: das geladene Bild erscheint zweimal nebeneinander;
    • den Anfang einer senkrechten Linie in einem der beiden Bilder anklicken; dann das Ende derselben Linie im anderen Bild anklicken:
      Nach dem ersten Anklicken erscheint die angeklickte Stelle als kleines Kreuz in vergrößerter Umgebung und kann durch neues Anklicken korrigiert werden; beim Klick auf das andere Bild kommt erst die vergrößerte Umgebung; nach dem Klick dort ist der Kontrollpunkt erstellt.
      (Wenn rechts unten »Automatisch hinzufügen« angehakt ist, erscheint im Befehlsfeld eine Zeile mit dem gerade erstellten Kontrollpunkt);
    • dasselbe mit weiteren senkrechten und waagrechten Linien wiederholen (senkrecht oder waagrecht wird automatisch erkannt);
    • jetzt Menü »Bearbeiten - Optimieren« anwählen, oder das entsprechende Werkzeug-Icon; dies auf keinen Fall vergessen;
      (wenn nur 0-Werte gemeldet wird, weitere Kontrollpunkte hinzufügen, erneut optimieren); ansonsten:
    • »Übernehmen«: Ja;
    • jetzt Menü »Zusammenfügen« wählen; den ersten Punkt »Projektion« mit der Aufklappliste auf »Geradlinig« ändern;
  • jetzt zurück zum ursprünglichen Fenster (Hugin Panorame Stitcher);
    • mit den Laufleisten rechts und unten das Bild vollständig sichtbar einpassen;
    • Menü »Beschnitt«: die Beschnittgrenzen nach Wunsch verschieben: Maus mit gedrückter linker Taste (in den heller auftauchenden Bereichen) an den Rändern ziehen;
  • wieder zum anderen Fenster (Panorama-Editor, Menü »Zusammenfügen«):
    • Knopf »Zusammenfügen« (ganz rechts unten):
    • Es folgen zwei Speicher-Aufforderungen: Projektdatei und Bilddatei.

ShiftN ist einfacher; läuft aber unter Wine.
Ikon
ShiftN
Ikon
Hugin
Ikon
InfoGucker
Bildbearbeitung: Metadaten
InfoGucker, zu bekommen bei http://www.infogucker.de, läuft in der Version 2.8 unter Wine in der Version 1.8 oder höher. (Die Version 2.9 des InfoGuckers ist mir unter Wine bisher nicht zu starten gelungen.)

Zu Wine: In den Paketquellen von Ubuntu / Mint sind derzeit ältere Wine-Versionen (1.6 oder sogar 1.4) enthalten. Für Wine 1.8 installiere man zunächst die Paketquelle ppa:ubuntu-wine/ppa, für Wine 2.0 die Paketquelle ppa:wine/wine-builds - entweder mit sudo add-apt-repository ppa:... & sudo apt-get update oder dem Programm Paketquellen . Dann kann wine in der aktuellen Version wie üblich installiert werden.
Die Wine-Version 2.0 gibt es seit 24.1.2017; eine Anleitung für Ubuntu, die auch für Mint gilt, findet man auch unter https://wiki.winehq.org/Ubuntu
Winetricks ist für den Infogucker nicht mehr nötig.
Für den Infogucker kann man sowohl die Installationsversion als auch die direkt ausführbare Datei verwenden. Die Version 2.8 gibt es allerdings nur noch als direkt ausführbare Datei in komprimierter Form.
Die direkt ausführbare Datei InfoGucker.exe - ggf. nach Entpacken - kann an einen beliebigen Ort des Home-Verzeichnisses gespeichert werden. Aus Übersichtlichkeit ist zu empfehlen, im für Wine-Programme vorgesehene Ort ~/.wine/drive_c/Program Files (x86) ein Verzeichnis InfoGucker zu erzeugen und darin die ausführbare Datei InfoGucker.exe zu speichern. Gestartet wird InfoGucker.exe dann durch "Öffnen mit Wine Windows-Programmstarter" im Rechte-Maus-Menü oder - bei Standard-Konfiguration von Wine durch Doppelklick. Möglich ist der Start auch mit dem Befehl wine "C://Program Files (x86)/InfoGucker/InfoGucker.exe" in der Konsole. Dieser Befehl kann auch in Startern auf dem Desktop oder in Einträgen in einem Startmenü verwendet werden, was auf die Dauer wohl am bequemsten ist. Hat man die ausführbare Datei nicht - wie beschrieben - im .wine-Ordner untergebracht, muss der Befehl natürlich angepasst werden: wine "[pfad]/InfoGucker.exe" , wobei [pfad] sowohl als Windows- als auch in Linux-Pfad geschrieben werden kann. Die Installationsversion InfoGuckerInstaller kann ebenfalls über Wine Windows-Programmstarter oder ggf. Doppelklick gestartet werden; nach dem Durchlaufen der Installation ist dann InfoGucker.exe im .wine-Ordner; Desktop-Starter und Menüeintrag werden - wenn bei der Installation ausgewählt - erstellt.

Mit den beiden oben erwähnten Programmen XnViewMP und gThumb können ebenfalls Metadaten bearbeitet werden, mit XnViewMP mehr, mit gThumb weniger, aber dafür einfacher und sicherer. (Das Ändern und Entfernen von Stichwörtern habe ich in XnViewMP nicht richtig hinbekommen.)
Mit dem auch oben erwähnten Programm Fotoxx ist die Bearbeitung der Metadaten einfach und umfangreich möglich.
Ikon
InfoGucker
Ikon
gThumb
Ikon
XnViewMP
Ikon
Fotoxx
Ikon
ViewNX
Bilder im Rohformat
Unter Windows verwendete ich entweder Plugins z.B. zu IrfanView oder kamera-eigene Software wie ViewNX für Nikon.
In Ubuntu und Mint steht das universelle UFRaw als Paket zur Verfügung, zusätzich gimp-ufraw für die Integration in Gimp.
Ikon
UFRaw
Ikon
Gnuplot
Zeichnen von zwei- und dreidimensionalen Funktionen
Gnuplot ist in Ubuntu und Mint als Paket (empfehlenswert: "gnuplot-x11") enhalten.
Ikon
Gnuplot
Ikon
WinRuler
Ikon
JcPicker
Längen und Farben auf dem Bildschirm messen
Unter Windows verwendete ich für das Messen von Längen WinRuler, für Farben JcPicker.
In Ubuntu und Mint gibt es beide Zwecke zusammen kRuler, als Paket enthalten.
Ikon
kRuler
Ikon
Snipping Tool
Bildschirm-Kopie (Screenshot)
In Ubuntu und Mint kann wie in Windows mit der »Druck«-Taste eine Bildschirm-Kopie gemacht werden;
mit Shift+Druck wird ein zu wählender Ausschnitt; mit Alt+Druck das aktive Fenster kopiert.
Im Programm Bildschirmfoto - in Ubuntu (»screenshooter«) und Mint (»gnome-screenshot«) - kann dasselbe mit mehr Einstellungen gemacht werden.
Noch mehr Möglichkeiten hat man mit Shutter; in Ubuntu und Mint als Paket enthalten, evtl. dazu noch gnome-web-photo.
Ikon
Bildschirmfoto
Ikon
Shutter
Ikon
BarCapture
Ikon
QRGen
Ikon
Zint
Lesen und Erzeugen von QR-Codes
Die Funktionen der drei Windows-Programme erfüllt in Ubuntu und Mint QtQR; als Paket enthalten
Ikon
QtQR
Internet
Ikon
Internet
Explorer
Ikon
Firefox
Ikon
Opera
Internet-Browser
Firefox ist in Ubuntu und Mint installiert.
Opera ist in Ubuntu und Mint in der alten Version 12.16 als Paket enthalten; diese unterstützt allerdings nicht etliche HTML5- und CSS3-Funktionen, und hat Sicherheitsmängel. Eine aktuelle Version kann als Deb-Paket heruntergeladen werden: http://www.opera.com/de/computer/linux
Iron ist eine Chrome-Nachbildung ohne die Mitteilsamkeit an Google und kann als Deb-Paket heruntergeladen werden von: http://www.srware.net/software_srware_iron_download.php
Safari kann mit PlayOnLinux als POL-Paket unter Wine installiert werden; ist allerdings eine veraltete Version.
Ikon
Firefox
Ikon
Opera
Ikon
Iron
Ikon
Safari
Ikon
Mailprogramme
(verschiedene)
E-Mail
Thunderbird ist in Ubuntu und Mint installiert.
Ikon
Thunderbird
Ikon
FileZilla
FTP-Client (Dateien per FTP hoch- und herunterladen)
FileZilla ist in Ubuntu und Mint als Paket enthalten.
Ikon
FileZilla
Ikon
Webocton Sriptly
Ikon
Bluefish
HTML-Editor
Internetseiten erstellte ich bisher mit dem etwas veralteten Webocton.
In Ubuntu und Mint ist dafür Bluefish als Paket enthalten, allerdings in der Version 2.2.5 . Eine aktuelle Version erhält man als Paket, wenn man als zusätzliche Paketquelle ppa:klaus-vormweg/bluefish hinzufügt.
(In der vorigen Version stürzte bei mir Bluefish öfter mal ab, besonders bei »erweiterter Suche« auf Datenträgern; bei der aktuellen Version ist das bisher nicht vorgekommen.)
(Bluefish gibt es auch für Windows.)
Ikon
Bluefish
Ikon
SQLiteStudio
Bearbeiten von SQLite-Datenbanken
SQLiteStudio kann als Programm (bin für Linux, exe für Windows) von http://sqlitestudio.pl heruntergeladen und direkt ohne weitere Installation gestartet werden. Die Bearbeitung von SQLite-Datenbanken ist damit komfortabler und bietet mehr Möglichkeiten als die (in Mint) als Paket enthaltenen sqliteman und sqlitebrowser.
Ikon
SQLiteStudio
Ikon
HTTrack
Kopieren von ganzen Internetseiten
HTTrack ist in Ubuntu und Mint als Paket (webhttrack) enhalten.
Ikon
WebHTTrack
Ikon
Xenu
Internetseiten auf ungültige Links (URLs) prüfen.
Linkchecker ist in Ubuntu und Mint als Paket (linkchecker-gui) enthalten.
Ikon
Linkchecker
Dateibearbeitung und -verwaltung
Ikon
7-zip
Dateien packen und entpacken
Das wohl zu recht beliebteste Windows-Programm dafür ist 7-zip.
Die Linux-Version dieses Programms ist File-Roller; in Ubuntu und Mint bereits als "Archivverwaltung" installiert.
Ikon
FileRoller
Ikon
Advanced Renamer
Mehrere Dateien nach bestimmten Kriterien auf einmal umbenennen
Dafür bieten Dateimanager nur unzureichende Möglichkeiten.
Die beiden Programme für Windows und Linux haben weitestgehend denselben Funktionsumfang.
In Ubuntu habe ich dafür GPRename in Mint pyRenamer installiert; beide als Paket enthalten.
Ikon
GPRename
Ikon
pyRenamer
Ikon
CDBurnerXP
Brennen von CDs/DVDs
Als brauchbarstes Brennprogramm - keine eierlegende Wollmilchsau - hatte ich für Windows CDBurnerXP gefunden.
Brasero ist ein voll gültiges Gegenstück und in Ubuntu und Mint installiert.
Ikon
Brasero
Ikon
Ultrasearch
Dateien suchen
Statt der in Windows eingebauten index-orientierten Suche habe ich Ultrasearch verwendet.
Wenn man in Ubuntu oder Mint mit der in den Dateimanagern integrierten Suche nicht zufrieden ist, kann man Catfish als Paket installieren.
Ikon
Dateimanager
(verschiedene)
Ikon
Catfish
Ikon
Treesize
Festplattenbelegung analysieren
Unter Windows ist dafür Treesize das geeignete Instrument.
In Ubuntu und Mint ist dafür Baobab - mit einer mehr grafisch orientierten Anzeige - bereits installiert.
Ikon
Baobab
Ikon
Winmerge
Dateien auf Unterschiede ihres Inhalts vergleichen.
Meld ermöglicht auch Vergleiche von Ordnern und ist in Ubuntu und Mint als Paket enthalten.
Ikon
Meld
Ikon
FreeFileSync
Dateien zwischen Ordnern, Laufwerken und Rechnern synchronisieren
Für FreeFileSync ist das Paket ppa:freefilesync/ffs in die Paketverwaltung einzufügen
und kann dann installiert werden.
Ikon
FreeFileSync
Ikon
Areca
Backups, einstellbar automatisch, auch inkrementell.
Brauchbare Backups waren mit originalen Windowsmitteln nicht zu machen; ich verwendete Areca, das es auch für Linux gibt.
In Ubuntu gibt es eine Datensicherung in den Systemeinstellungen, die mir aber nicht genügte.
Besser sind Simple Backup (sbackup) und Lucky Backup, die beide in Ubuntu und Mint als Paket enthalten sind.
Schließlich erfüllt aber dann doch Areca am besten meine Wünsche. Zu bekommen bei http://www.areca-backup.org/index.php

Areca, ein Java-Programm, gibt es nicht als Paket, sodass man es manuell vom Hersteller herunterladen und »installieren« muss; diese Installation besteht aber ganz einfach nur aus Entpacken - dann kann Areca gestartet werden.
Bedingungen für Backups lassen sich beliebig fein einstellen, z.B. auch Ausnahmen von Ausnahmen, was anderswo nicht möglich ist. Man muss sich dazu zwar erst an die And-Or-Syntax in Areca gewöhnen, aber so etwas ist ja für Linux-Anwender selten ein Problem.
Für zeitgesteuerte Backups verwendet man einfach Cron oder Anacron; entsprechende Skriptvorlagen zum Reinkopieren erstellt Areca auf Wunsch. Ein bisschen Feinarbeit daran ist vielleicht auch notwendig, aber für einen Linuxanwender sowieso üblich.
Ikon
Simple Backup
Ikon
Lucky Backup
Ikon
Areca
Ikon
TrueCrypt
Dateien verschlüsseln
TrueCrypt muss manuell installiert werden; dazu truecrypt-7.1a-linux-x64.tar.gz von http://truecrypt.sourceforge.net herunterladen.
Derzeit gibt es Truecryt nicht beim Hersteller: im Internet gibt es viele Informationen zu dieser »Geschichte«. Etliche Software-Anbieter stellen aber Truecrypt in der letzten Fassung zur Verfügung.
Sicherheitshalber (wörtlich) verwende ich jetzt auch - insbesondere für Cloud-Daten - encfs; die grafische Oberfläche dazu ist cryptkeeper; beides als Paket enthalten.
Nach meinem Upgrade auf Mint 17.1 muckte der Cryptkeeper: oft startete er nicht, manchmal doch, ohne dass ich bisher die Ursache fand. Deshalb habe ich jetzt den besser funktionierenden Gnome-Encfs-Manager installiert. Allerdings ist das Paket dazu erst mit dem zusätzlichen ppa:gencfsm/ppa verfügbar.
Ikon
TrueCrypt
Ikon
Cryptkeeper (encfs)
Ikon
Gnome-Encfs-Manager
Wissenschaft
Ikon
Derive
Ikon
MathCad
Mathematik-(Algebra-) System
Das kostenpflichtige Derive für Windows ist nicht mehr auf dem Markt.
Maxima ist eine voll gültige Linux-Alternative; in Ubuntu und Mint als Paket (»wxmaxima«) enthalten.
Auch Derive (nicht mehr im Handel) funktioniert in Linux unter Wine.
Ikon
Maxima
Ikon
Derive
Ikon
Taschenrechner
Taschenrechner
In Mint ist dies installiert (»gnome-calculator«).
In Ubuntu habe ich dafür das Paket Qalculate installiert, das auch Einheiten umrechnen kann (englisch).
Ikon
Taschenrechner
Ikon
Qalculate
Ikon
Units
Einheiten umrechnen
Zum Umrechnen von Einheiten der Physik, Währung, usw. verwendete ich in Windows Units.
In Ubuntu ist dies im Qalculate (Taschenrechner), als Paket, enthalten (englisch).
In Mint installierte ich das enthaltene Paket ConvertAll (deutsch).
Ikon
ConvertAll
Ikon
Qalculate
Ikon
Eagle
Layout und Router für elektronische Schaltungen
Eagle ist in Ubuntu und Mint als Paket enthalten.
Für mich war und ist die eingeschränkte kostenlose Version völlig ausreichend. Wer die letzte ganz aktuelle Version haben will, kann diese von http://www.cadsoft.de herunterladen und manuell installieren.
Eine Alternative ist KiCad. Wenn man ppa:js-reynaud/kicad-4 in die Paketverwaltung eingefügt hat, kann man KiCad einfach als Paket installieren. Siehe auch http://kicad-pcb.org/download/linux-mint/. KiCad ist OpenSource und kostenlos. Verglichen mit dem kostenpflichtigen Eagle vielleicht (noch) etwas hakelig, aber gegenüber der kostenlosen Eagle-Freewareversion ohne die Beschränkung der Platinengröße und auf 2 Layer.
Ikon
Eagle
Ikon
KiCad
Ikon
Stellarium
Planetarium, Sternhimmel
Stellarium ist in Ubuntu und Mint als Paket enhalten.
Ikon
Stellarium
Multimedia
Ikon
Media Player
Ikon
VLC
Audio- und Videodateien abspielen
VLC ist in Mint bereits installiert, in Ubuntu als Paket enthalten.
Ikon
VLC
Ikon
Radio Sure
Radio hören (Streaming ausgewählter Stationen)
RadioTray ist in Ubuntu und Mint als Paket enthalten.
Ikon
Radio Tray
Ikon
TVBrowser
Programm von Fernseh- und Radiosendern
TVBrowser muss manuell installiert werden;
dazu z.B. tvbrowser_[versionsnummer]_all.deb vom Hersteller http://www.tvbrowser.org/index.php?id=tv-browser) herunterladen
Ikon
TVBrowser
Ikon
MyCam
Bilder und Videos mit Webcam aufnehmen
Die mit Web-Kameras mitgelieferte Software ist oft aufgebläht und taugt nichts.
In Windows verwendete ich deshalb das einfache Programm MyCam.
In Ubuntu und Mint gibt es Cheese, als Paket enthalten.
Ikon
Cheese
Ikon
Wavepurity
Ikon
Audacity
Audio aufnehmen, bearbeiten, wiedergeben
Schon vor einiger Zeit bin ich in Windows von dem kostenpflichtigen Wavepurity zu Audacity gewechselt.
Audacity ist in Ubuntu und Mint als Paket enthalten. Wenn gewünscht, sind die Hilfedateien extra herunterzuladen: http://manual.audacityteam.org/o/man/unzipping_the_manual.html.
Ikon
Audacity
Ikon
Capella
Notensatz
Musescore ist in Ubuntu und Mint als Paket enthalten.
Capella (kostenpflichtig) läuft angeblich auch mit Wine unter Linux; da ich aber nur eine ältere Lizenz-Diskette habe, die nicht mehr funktioniert, kann ich das nicht hinreichend ausprobieren. Der kostenlose Capella-Reader funktioniert mit Wine unter Linux.
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Musescore
Ikon
Capella
speziell
über Soundkarte
Equalizer
Um den Klang der Audio-Wiedergabe (Bässe, Höhen, usw.) einzustellen, wird mit etlichen Audiokarten ein Equalizer-Programm mitgeliefert, das allerdings meist nur unter Windows funktioniert. Auch manche Multimedia-Software bringt eigene Klangeinstellungen mit.
Unter Linux kann dies systemweit mit dem PulseAudio-Equalizer gemacht werden; nach Einfügen von ppa:nilarimogard/webupd8 in die Paketverwaltung als Paket zu installieren. (Siehe auch www.webupd8.org ).

Der Equalizier bietet einige vorkonfigurierte Klänge, erlaubt im übrigen die Einstellung von 15 Frequenzen zwischen 50 Hz und 20 KHz von -30 bis +30 dB.
Wirksam ist der Equalizer nur, wenn »EQ enabled« angehakt ist; durch Ein- und Ausschalten dieses Hakens kann die Wirkung unmittelbar gehört werden, natürlich nur wenn man eine Audioausgabe laufen lässt.
Der eingestellte Klang bleibt auch nach Schließen des Equalizer-Programms erhalten, sogar über Systemneustart hinweg, wenn »Keep Settings« angehakt ist.
Im Internet wird von einigen Problemen berichtet; bei mir – unter Linux Mint – funktioniert der Equalizer aber einwandfrei.
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PulseAudio Equalizer
Spiele
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Pocoman!
Nostalgisches Schiebespiel
Pocoman kann unter Wine installiert werden. (Wer das Original nicht hat, kann es im Archiv https://archive.org/details/swizzle_demu_POCO bekommen.)
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Pocoman!
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Patiencen
Solitaire, Klondike, Spider (Spinne) und andere Patiencen
Wesentlich reichhaltiger als die in Windows enthaltenen Karten-Geduldsspiele ist das in Mint enthaltene Paket AisleRiot Solitaire, das eine Sammlung von vielen Patiencen und ihren Varianten zur Auswahl stellt; auch solche, die ich schon vor 50 Jahren von meiner Großmutter gezeigt bekam.
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AisleRiot Solitaire
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Minesweeper u.a.
Minesweeper und andere Spiele
Eine wesentlich reichhaltigere Sammlung von kleinen Spielen als in Windows bietet z.B. das in Ubuntu und Mint enthaltene Paket gnome-games, natürlich auch den Klassiker »Minen«.
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Minen u.v.a.
System
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Ditto
Zwischenablage verwalten
Um nicht immer nur auf die letzte, sondern auch frühere, Angaben in der Zwischenablage zugreifen zu können, verwendete ich in Windows das Zusatzwerkzeug Ditto.
In Ubuntu und Mint ist dafür Clipit als Paket enthalten.
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ClipIt
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CCleaner
Überflüssige Dateien entfernen
In Ubuntu kann man das mit dem »Hausmeister« in Ubuntu-Tweaks erledigen, das als Paket enthalten ist.
In Mint habe ich dafür BleachBit, als Paket enthalten, installiert.
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Ubuntu-Tweak
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BleachBit
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Eingabeanforderung
Shell-Kommandos
Während in Windows die Eingabeanforderung selten benutzt wird, ist unter Linux die Konsole ("Terminal") ein Standardwerkzeug, in Ubuntu und Mint natürlich auch installiert.
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Terminal
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CCleaner
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Geek
Betriebssystem von Überflüssigem, insbesondere Deinstallationsresten, säubern
Die Überbleibsel von - bei vielen Programmen unsauber gemachten - Deinstallationen sind ein dauerndes Ärgernis in Windows.
In Linux muss man eigentlich nur die Paketabhängigkeiten beachten.
In Ubuntu erleichtert dies der »Hausmeister« in Ubuntu-Tweak (als Paket enthalten);
In Mint gibt es dafür GtkOrphan als Paket.
In Ubuntu und Mint kann man außerdem dafür die »Synaptic-Paketverwaltung« verwenden, die in Mint installiert, in Ubuntu als Paket enthalten ist.
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Synaptic
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Ubuntu-Tweak
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GtkOrphan
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Systemwiederherstellung
Systemwiederherstellung
Man braucht eigentlich ganz unterschiedliche Backups. Für ständige Veränderung an Daten verwende ich – siehe »Dateibearbeitung und -verwaltung« – Areca ; für Veränderungen am Betriebssystem und Konfigurationen gibt es unter Windows die »Systemwiederherstellung« mit ihren »Wiederherstellungspunkten«.
Für Linux Mint (auch Ubuntu) erfüllt mir Timeshift diese Aufgabe. Nach Eintragen von ppa:teejee2008/ppa (siehe www.teejeetech.in/p/timeshift.html) kann Timeshift als Paket installiert werden.

Hinter Timeshift verbirgt sich rsync mit einer geschickt gemachten grafischen Konfiguration der Parameter. In der Voreinstellung – die ich fast unverändert gelassen habe – werden inkrementelle Backups aller wesentlichen Teile des Systems (Root-Verzeichnis), sowie der persönlichen Konfigurationen – schlicht alle »versteckten« Ordner und Dateien (mit Punkt am Namensanfang) – des Home-Verzeichnisses erstellt, und zwar täglich einmal und beim Booten (kann anders eingestellt werden). Ich habe (vor dem ersten Backup) einiges Platzraubendes ausgenommen, für das eine Sicherung nicht sinnvoll ist (z.B. den Ordner für die Areca-Backups, die nun wirklich nicht nochmal gesichert werden müssen).
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Timeshift
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Datenträgerverwaltung
Partitionen verwalten und bearbeiten
Unter Windows gibt es die beschränkte Datenträgerverwaltung oder externe Programme.
Unter Linux verwende ich beschränkter Weise Laufwerk, in Mint bereits installiert (»gnome-disks«), in Ubuntu als Paket enthalten (»gnome-disk-utility«), und für eingreifendere Aufgaben (Größenänderung, Verschieben) gparted, in Mint auch als Paket enhalten.
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Laufwerke
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Gparted
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Taskmanager
Prozesse verwalten
Was in Windows der Taskmanager ist,
ist unter Ubuntu und Mint die Systemüberwachung, bereits installiert (»gnome-system-monitor«).
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Systemüberwachung
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HwInfo
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SIW
Informationen über System und Hardware
In Ubuntu und Mint ist dafür Systemprofiler als Paket enthalten. Für eine etwas ausführlichere und deutschsprachige Information gibt es »HardwareLister« als Paket (»lshw-gtk«).
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Hardinfo
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HardwareLister
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Open Hardware Monitor
Hardware, insbesondere Temperaturen, überwachen
PSensor ist als Paket in Ubuntu und Mint enthalten.
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PSensor
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KeePass
Passwort-Tresor
KeePass ist in Ubuntu und Mint als Paket enhalten.
Es gibt keepassX und keepass2; diese sind nicht kompatibel.
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KeePass
Geschrieben: August 2014 – Letzte Änderung: 12.04.2017